Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat ihre Kritik am bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) und dessen Vorstoß zu einer Fusion von Bundesländern bekräftigt.
Schwesig sagte der „Rheinischen Post“ (Samstag): „Mecklenburg-Vorpommern möchte eigenständig bleiben und den Menschen ist die regionale Identität wichtiger denn je.“
Söder dürfe nicht vergessen, dass Solidarität keine Einbahnstraße sei. „Und er sollte daran denken, von wo die Energieversorgung für sein Bundesland kommt“, sagte die Ministerpräsidentin.
Zugleich lobte Schwesig die Vorzüge ihres Bundeslandes. „Bei uns kann man gut Urlaub machen, gut essen und genießen. Und deswegen sind wir sehr stolz darauf.“ Auf die Frage, ob Mecklenburg-Vorpommern schöner sei als Bayern, antwortete die Ministerpräsidentin: „Ich bin glücklich, als 15-Jährige die deutsche Einheit erlebt zu haben. Und wir haben zusammen beides gewonnen: die Westdeutschen die ostdeutsche Ostsee und wir die Alpen.“
Foto: via dts Nachrichtenagentur



























