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Europameisterinnen zu Gast im Alten Rathaus

Sportakrobatinnen tragen sich in das Gästebuch der Stadt ein (von links): Sportamtsleiterin Christiane Cordes, Mia Ohlsen, Bürgermeisterin Christine Wolff, Laura Karczmarzyk, Trainerin Christiane Karczmarzyk, Leni Ohlsen und Trainer Manuel Karczmarzyk. Foto: Stadt Oldenburg

Oldenburg. Im Oktober 2023 fand die Europameisterschaft der Sportakrobatik in Warna, Bulgarien, statt. Oldenburgerinnen waren dabei besonders erfolgreich. Aus diesem Anlass empfing Bürgermeisterin Christine Wolff am Donnerstag, 22. Februar, im Großen Sitzungssaal des Alten Rathauses drei der Gewinnerinnen: Die Zwillingschwestern Mia und Leni Ohlsen sowie Laura Karczmarzyk und ihr Trainer-Team Christiane und Manuel Karczmarzyk vom SG Schwarz-Weiß Oldenburg e. V.

Wolff betonte, dass die Sportakrobatinnen mittlerweile fast schon Dauergäste im Alten Rathaus seien: „Mit Ihren Leistungen konnten Sie bereits mehrfach auf nationalem und internationalem Parkett überzeugen. Ich finde Ihr Durchhaltevermögen sehr beeindruckend. Immer wieder zeigen Sie in Wettkämpfen Ihre Klasse! Bei den Europameisterschaften in Bulgarien 2023 wurde dies belohnt.“ Zunächst holten Mia Ohlsen und Alisa Karsdorf in der Altersklasse der 13- bis 19-Jährigen mit ihrer Balance-Übung eine Goldmedaille. Kurz darauf setzte Mias Schwester Leni Ohlsen, die aufgrund des Alters ihrer Partnerin Laura Karczmarzyk bei den Seniorinnen starten durfte, nach: Als erstes deutsches Duo in der Kategorie Damenpaar Senioren gewannen die beiden den Titel der Europameisterinnen und konnten sich erfolgreich gegen die Konkurrenz aus Polen und Portugal behaupten.

Der Medaillenregen hörte an dieser Stelle nicht auf, denn die vier Sportakrobatinnen – die fast täglich zwischen zwei und drei Stunden trainieren – gewannen zusammen zwei weitere Gold- und eine Silbermedaille. Trainer Manuel Karczmarzyk ist stolz auf seine Schützlinge: „Sie sind super zielstrebig und leistungsbereit.“
Leni Ohlsen gab anderen Sportakrobatinnen und Sportakrobaten anschließend mit auf den Weg: „Man muss an sich und seine Partnerin glauben und einander vertrauen. Das hilft und gibt Sicherheit. Man muss auch immer weitermachen, auch in einer Tiefphase.“ Für die Sportakrobatinnen geht es unter anderem im Mai weiter nach Portugal zum Maia Acro International Cup.

PM/Stadt Oldenburg