Ho­me­of­fice: Land för­dert „Zu­kunfts­dis­kurs“

Foto: Niklas Patzig auf Pixabay

Ho­me­of­fice: Land för­dert „Zu­kunfts­dis­kurs“

Wel­che be­trieb­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen soll­ten für die Ar­beit im Ho­me­of­fice gel­ten? Und wie las­sen sich psy­chi­sche und so­zia­le Be­las­tun­gen re­du­zie­ren? Für die­se Her­aus­for­de­run­gen wer­den der Fach­be­reich Per­so­nal und Or­ga­ni­sa­ti­on so­wie die Ko­ope­ra­ti­ons­stel­le Hoch­schu­le-Ge­werk­schaf­ten der Uni­ver­si­tät Ol­den­burg in den kom­men­den Mo­na­ten im Dia­log mit der Öf­fent­lich­keit Lö­sun­gen ent­wi­ckeln. Der Be­triebs­wirt­schaft­ler Prof. Dr. Tho­mas Brei­sig hat sich mit sei­nem Pro­jekt „Ar­bei­ten zwi­schen Home und Of­fice – Be­trieb­li­che Re­ge­lun­gen und Wei­ter­bil­dun­gen“ im För­der­pro­gramm „Zu­kunfts­dis­kur­se“ des Lan­des Nie­der­sach­sen durch­set­zen kön­nen. Die Nie­der­säch­si­sche Lan­des­re­gie­rung und die Volks­wa­gen­Stif­tung för­dern das Vor­ha­ben mit knapp 120.000 Eu­ro aus dem „Nie­der­säch­si­schen Vor­ab“. Es hat ei­ne Lauf­zeit von 15 Monaten. 

Durch die Co­ro­na-Pan­de­mie ist das Ho­me­of­fice für vie­le Be­schäf­tig­te zum zen­tra­len Ar­beits­ort ge­wor­den. Al­ler­dings gibt es bis­lang kaum Re­ge­lun­gen oder Ver­ein­ba­run­gen zu den Rah­men­be­din­gun­gen der mo­bi­len Ar­beit. Zu­dem feh­len bis­lang be­trieb­li­che und all­ge­mei­ne Wei­ter­bil­dungs­kon­zep­te. Im Mit­tel­punkt des ak­tu­el­len Vor­ha­bens steht das Ziel, die Chan­cen und Ri­si­ken ver­schie­de­ner kon­kre­ter Ho­me­of­fice-Mo­del­le zu dis­ku­tie­ren so­wie vor­bild­li­che Bei­spie­le zu sam­meln und ih­re Ver­brei­tung zu för­dern. Das Pro­jekt knüpft an die Er­geb­nis­se des so­eben be­en­de­ten Zu­kunfts­dis­kur­ses „Di­gi­tal – Mo­bil“ an, der auf dem For­schungs­pro­jekt „pren­ti­mo – prä­ven­ti­ons­ori­en­tier­te Ge­stal­tung mo­bi­ler Ar­beit“ ba­sier­te. Kon­kret soll es im ak­tu­el­len Vor­ha­ben dar­um ge­hen, be­trieb­li­che Re­ge­lun­gen so­wie Fort- und Wei­ter­bil­dungs­for­ma­te aus­zu­ge­stal­ten, die für Be­schäf­tig­te in un­ter­schied­li­chen Le­bens­si­tua­tio­nen ge­eig­net sind. Der Fo­kus liegt hier­bei auf dem Dienst­leis­tungs­be­reich der Re­gi­on Nord­west um Ol­den­burg, die durch ei­nen ho­hen Dienst­leis­tungs­an­teil mit ge­rin­ger In­dus­trie­dich­te ge­prägt ist. Um mit der in­ter­es­sier­ten Öf­fent­lich­keit, re­le­van­ten In­ter­es­sen­grup­pen und Be­schäf­ti­gen in den Dia­log zu tre­ten, sind ei­ne On­line-Be­fra­gung, ver­schie­de­ne Ver­an­stal­tungs­for­ma­te und Pod­casts geplant. 

Wer­bung

Das Pro­gramm „Zu­kunfts­dis­kur­se“ wur­de 2020 zum vier­ten Mal aus­ge­schrie­ben. Es rich­tet sich an geis­tes- und so­zi­al­wis­sen­schaft­li­che Fach­rich­tun­gen, die mit ih­ren For­schungs­er­geb­nis­sen ge­sell­schaft­li­che De­bat­ten auf­grei­fen und die­se in öf­fent­li­chen Ver­an­stal­tun­gen vor­stel­len und diskutieren.

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