Co­ro­na-Up­dates für Oldenburg

Foto: Daniel Roberts auf Pixabay

Co­ro­na-Up­dates für Oldenburg

Gut ver­lau­fe­ne ers­te Wo­che im Impfzentrum

Das Impf­zen­trum Ol­den­burg ging am Mon­tag, den 15. Fe­bru­ar, an den Start. Die Stadt Ol­den­burg zieht ein po­si­ti­ves Fa­zit die­ser ers­ten Wo­che, in der rund 850 Men­schen über 80 ih­re Erst­imp­fung ge­gen Co­ro­na er­hal­ten ha­ben. Zu die­ser Al­ters­grup­pe ge­hö­ren in Ol­den­burg ins­ge­samt et­wa 10.500 Men­schen. Auch das Or­ga­ni­sa­ti­ons­team im Impf­zen­trum sei mit die­ser Bi­lanz zu­frie­den und sagt, dass al­le Ab­läu­fe von An­fang an funk­tio­niert hätten.

Be­son­ders freue man sich, dass kei­ne ge­sund­heit­li­chen Ne­ben­wir­kun­gen bei den Imp­fun­gen auf­ge­tre­ten sind. Auch in den kom­men­den Wo­chen geht das Imp­fen wei­ter. Nach An­ga­ben des Lan­des Nie­der­sach­sen be­kommt Ol­den­burg bis Os­tern wei­ter 26.000 Ein­zel­do­sen Impf­stoff. Ins­ge­samt hat das Impf­zen­trum ei­ne Ka­pa­zi­tät von 1.000 Imp­fun­gen am Tag. Noch ist un­klar, wann die­se Zahl er­reicht wird.

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Mas­ken für Hilfsbedürftige

Die Stadt Ol­den­burg will un­ver­sorg­ten Hil­fe­be­dürf­ti­gen je­weils zehn kos­ten­freie FF­P2-Mas­ken zur Ver­fü­gung stel­len. Die Mas­ken wer­den den Be­dürf­ti­gen zu­ge­sandt, da­für müs­se kein An­trag ge­stellt wer­den. „Mit die­ser Ak­ti­on schlie­ßen wir ei­ne Ver­sor­gungs­lü­cke, denn die­se Men­schen dro­hen in ein Zu­stän­dig­keits­ge­r­an­gel von Bund und Land zu ge­ra­ten. Des­halb über­neh­men wir als Stadt jetzt die Ver­sor­gung mit Schutz­mas­ken“, sagt Ober­bür­ger­meis­ter Jür­gen Krogmann.

Die Bun­des­re­gie­rung stellt Men­schen ab 60 Jah­ren oder mit be­stimm­ten Vor­er­kran­kun­gen über die ge­setz­li­chen Kran­ken­kas­sen FF­P2-Mas­ken zur Ver­fü­gung. Die­se Be­rech­ti­gungs­schei­ne kön­nen bei je­der Apo­the­ke ein­ge­löst wer­den. Da­bei sind Per­so­nen nicht mit­ein­ge­schlos­sen, die von der Stadt Ol­den­burg so­zia­le Leis­tun­gen er­hal­ten. Sie müs­sen die Schutz­mas­ken selbst be­zah­len. Das gilt un­ter an­de­rem auch für Asylbewerber:innen. Das Pro­blem sei, so Krog­mann, dass we­der das Land Nie­der­sa­chen noch die Bun­des­re­gie­rung sich ver­pflich­tet füh­len, dort ak­tiv zu wer­den. Des­halb greift die Stadt Ol­den­burg ein, um Hil­fe­be­dürf­ti­ge mit Schutz­mas­ken zu ver­sor­gen und mo­bi­li­siert et­wa 28.000 Euro.

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