Co­ro­na-Mu­ta­tio­nen: Stadt will Klarheit

Foto: Daniel Roberts auf Pixabay

Co­ro­na-Mu­ta­tio­nen: Stadt will Klarheit

Um her­aus­zu­fin­den, wie ver­brei­tet die Mu­ta­tio­nen des Co­ro­na­vi­rus in Ol­den­burg sind, „wer­den ab so­fort 20 Pro­zent der po­si­ti­ven Fäl­le, von Men­schen, die in Ol­den­burg woh­nen, in den Kran­ken­häu­sern un­ter­sucht“, sagt Ober­bür­ger­meis­ter Jür­gen Krogmann. 

Zu­dem wer­den in den Kli­ni­ken al­le po­si­ti­ven Fäl­le ge­tes­tet, die auf ei­ne Er­kran­kung an ei­ner Mu­ta­ti­on hin­wei­sen – auch aus den Kli­ni­ken der Land­krei­se. Die stich­pro­ben­ar­ti­gen Tests ar­bei­ten mit ei­ner Gen-Se­quen­zie­rung der vor­lie­gen­den po­si­ti­ven Tests. Die­se Me­tho­de sei ver­läss­lich für Aus­sa­gen dar­über, ob ei­ne Mu­ta­ti­on vor­lie­ge, heißt es wei­ter in ei­ner Pres­se­mit­tei­lung der Stadt. Die Er­geb­nis­se der Tests lä­gen al­ler­dings erst nach ei­ni­gen Ta­gen vor. Da­her eig­ne sich die­se Un­ter­su­chung we­ni­ger, um die Pan­de­mie ein­zu­däm­men. „Den­noch ist es von gro­ßer Be­deu­tung ei­ne Ein­schät­zung zu be­kom­men, wie ver­brei­tet die Vi­rus-Mu­ta­tio­nen be­reits sind“, sagt der Lei­ter des Ol­den­bur­ger Ge­sund­heits­am­tes, Dr. Hol­ger Petermann. 

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Die Aus­wer­tung der Er­geb­nis­se ge­schieht in Zu­sam­men­ar­beit des Ol­den­bur­ger Ge­sund­heits­am­tes und dem Vi­ro­lo­gen Prof. Axel Ham­precht vom Kli­ni­kum Oldenburg.

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