Corona-Mutationen: Stadt will Klarheit
Um herauszufinden, wie verbreitet die Mutationen des Coronavirus in Oldenburg sind, „werden ab sofort 20 Prozent der positiven Fälle, von Menschen, die in Oldenburg wohnen, in den Krankenhäusern untersucht“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.
Zudem werden in den Kliniken alle positiven Fälle getestet, die auf eine Erkrankung an einer Mutation hinweisen – auch aus den Kliniken der Landkreise. Die stichprobenartigen Tests arbeiten mit einer Gen-Sequenzierung der vorliegenden positiven Tests. Diese Methode sei verlässlich für Aussagen darüber, ob eine Mutation vorliege, heißt es weiter in einer Pressemitteilung der Stadt. Die Ergebnisse der Tests lägen allerdings erst nach einigen Tagen vor. Daher eigne sich diese Untersuchung weniger, um die Pandemie einzudämmen. „Dennoch ist es von großer Bedeutung eine Einschätzung zu bekommen, wie verbreitet die Virus-Mutationen bereits sind“, sagt der Leiter des Oldenburger Gesundheitsamtes, Dr. Holger Petermann.
Die Auswertung der Ergebnisse geschieht in Zusammenarbeit des Oldenburger Gesundheitsamtes und dem Virologen Prof. Axel Hamprecht vom Klinikum Oldenburg.