Der frühere Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, Herbert Raymond McMaster, unterstützt den Krieg der Vereinigten Staaten gegen den Iran. „Ja, ich hätte Trump zu diesem Krieg geraten“, sagte McMaster der „Zeit“.
Der Iran baue seit Jahren seine Raketen- und Drohnenbestände aus, so McMaster weiter. Er nutze dieses riesige Arsenal als Schutzschild, um an die schlimmste Waffe der Welt zu kommen. Eine Atomwaffe in den Händen einer theokratischen Diktatur wäre „wirklich inakzeptabel“ gewesen, so McMaster.
Das iranische Regime sei stark geschwächt, sagte der General im Ruhestand. Die Straße von Hormus sei nur deshalb blockiert, weil die USA bislang nicht versucht hätten, sie wieder zu öffnen. „Notfalls müssen wir sie militärisch sichern und wieder befahrbar machen.“ Dies sei auch möglich, behauptete McMaster.
Mit Bezug auf die Aussage von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), die USA seien vom iranischen Regime „gedemütigt“ worden, sagte der ehemalige US-Berater, Donald Trump scharf zu kritisieren, sei „keine gute Idee“.
McMaster war von 2017 bis zu seinem Rücktritt 2018 Sicherheitsberater des US-Präsidenten. Heute ist er unter anderem Fellow an der Hoover Institution, einer US-Denkfabrik. Sein Verhältnis zu Donald Trump gilt als angespannt.
Foto: via dts Nachrichtenagentur


























