Die Stimmung in der deutschen Immobilienwirtschaft hat sich zum Jahresauftakt wieder verschlechtert. Das geht laut Bericht des „Handelsblatts“ (Freitagausgabe) aus dem aktuellen Immobilien-Stimmungsindex des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag des Branchenverbands ZIA hervor.
Demnach sank das Immobilienklima im ersten Quartal dieses Jahres um 1,0 Punkte. „Das wackelige Fundament der immobilienwirtschaftlichen Erholung wird durch geopolitische Krisen und steigende Energiepreise erneut gebremst“, sagte ZIA-Präsidentin Iris Schöberl dem „Handelsblatt“. Wenn die Politik nicht entschlossen mit strukturellen Reformen dagegenhalte, drohe sich die Lage auf dem Wohnungsmarkt dramatisch zu verschärfen – „und das in einer in den Metropolregionen bereits extrem angespannten Situation.“
Seit dem Sommer 2025 hat der Stimmungsindikator fast zehn Punkte verloren. Während sich die Bewertung der aktuellen Geschäftslage im ersten Quartal 2026 leicht auf 14,5 Punkte verbesserte, trübten sich die Erwartungen deutlich ein und fielen auf 16,4 Punkte.
Besonders stark unter Druck stehen demnach die Projektentwickler. Im Wohnungsmarkt hellte sich die aktuelle Lage zwar leicht auf, doch die Erwartungen der Unternehmen verschlechterten sich deutlich. Einziger Lichtblick bleibt der Büromarkt: Dort verbesserten sich sowohl Lage als auch Erwartungen.
Foto: via dts Nachrichtenagentur


























