Nach der ersten Runde der Kommunalwahlen in Frankreich liegt in Paris der sozialistische Kandidat Emmanuel Grégoire mit rund 37 Prozent der Stimmen vorne. Mit ihm in die nächste Runde in einer Woche geht Rachida Dati von den Republikanern, die auf gut 25 Prozent kam. Sophia Chikirou von der linkspopulistischen LFI und Pierre-Yves Bournazel von der Mitte-Rechts-Partei Horizons qualifizierten sich ebenfalls, die Hürde liegt bei zehn Prozent.
Das straff rechte Rassemblement National freute sich am Sonntag über die Wiederwahl mehrerer RN-Bürgermeister schon im ersten Wahlgang. Die Partei Renaissance von Präsident Emmanuel Macron feierte rund 100 gewählte Bürgermeistern, die nicht in eine zweite Runde müssen, weil sie bereits die absolute Mehrheit erreicht haben.
Zahlreiche grüne Bürgermeister, die 2020 im Zuge der sogenannten „grünen Welle“ in sieben Metropolen gewählt wurden, stehen dagegen unter erheblichem Druck. In Strasbourg kam Jeanne Barseghian beispielsweise nur auf den dritten Platz, hinter der ehemaligen sozialistischen Bürgermeisterin Catherine Trautmann und dem Republikaner Jean-Philippe Vetter.
In Marseille lieferten sich der amtierende Bürgermeister Benoit Payan und der RN-Kandidat Franck Allisio ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Jean-Michel Aulas, der ehemalige Chef des Olympique Lyonnais, und der amtierende Bürgermeister Grégory Doucet lagen bei den Kommunalwahlen in Lyon gleichauf.
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