Die US-Börsen haben am Freitag nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 45.558 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.
Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.632 Punkten 0,6 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 24.380 Punkten 0,6 Prozent im Minus.
Neue Konjunkturdaten prägten am Freitag neben dem anhaltenden Iran-Krieg das Börsengeschehen. Das Wirtschaftswachstum in den USA war neu veröffentlichten Daten zufolge zum Jahresende 2025 nur halb so stark wie ursprünglich angenommen. Der Kern-Index der privaten Konsumausgaben, bei dem die Preise für Lebensmittel und Energie nicht berücksichtigt werden, stieg im Januar wie erwartet auf 3,1 Prozent. Für die Zinspolitik der US-Zentralbank Federal Reserve bleibt damit die Schwierigkeit, dass sie nicht mit klaren Richtungswechseln jedes ihrer beiden Ziele, Preisstabilität und Maximalbeschäftigung, erreichen kann.
Die Ermittlungen gegen Notenbankchef Jerome Powell wurden am Freitag von einem US-Bundesrichter gestoppt. Der Richter sagte, es gebe Hinweise, dass Powell mit der Vorladung unter Druck gesetzt werden sollte, um für niedrigere Zinsen zu stimmen oder zurückzutreten.
Den Wirtschaftsboom, den US-Präsident Donald Trump bei der Vorstellung seiner Zölle versprochen hatten, spüren die Verbraucher derzeit nicht: Nach vorläufigen Zahlen der Universität Michigan erreichte die Verbraucherstimmung im März bislang den niedrigsten Stand des Jahres. Schätzungen zufolge könnten Unternehmen nach dem Urteil des Obersten Gerichtshofs gegen Trumps Zölle nun 166 Milliarden US-Dollar von er US-Regierung zurückfordern. Neue Dokumente der Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) zeigen, dass ein vierstufiger Prozess für die Prüfung der Rückforderungen aufgebaut wird.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagabend schwächer: Ein Euro kostete 1,1417 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8759 Euro zu haben.
Der Goldpreis ließ deutlich nach, am Abend wurden für eine Feinunze 5.015 US-Dollar gezahlt (-1,6 Prozent). Das entspricht einem Preis von 141,22 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagabend gegen 21 Uhr deutscher Zeit 103,40 US-Dollar, das waren 2,9 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Foto: via dts Nachrichtenagentur




























