Am 24. Spieltag in der 2. Bundesliga haben sich Greuther Fürth und Schalke 04 mit einem 1:1 unentschieden getrennt.
Schalke begann druckvoll und setzte den Gastgeber früh unter Druck. Bereits in der Anfangsphase prüfte Winterneuzugang Edin Dzeko den Fürther Schlussmann Silas Prüfrock mit einem platzierten Versuch auf das lange Eck. Kurz darauf blockte Dzeko sogar einen Abschlag des Keepers, doch der Ball strich knapp am Tor vorbei. Die Königsblauen blieben tonangebend, fanden gegen die kompakte Defensive der Gastgeber jedoch zunächst keine Lücke.
Stattdessen schlug Fürth mit der ersten echten Gelegenheit eiskalt zu. In der 12. Minute brachte Branimir Hrgota eine Flanke von rechts gefährlich in den Strafraum. Dennis Srbeny setzte sich gegen Nikola Katic durch, umkurvte Kevin Müller und schob aus acht Metern zur überraschenden 1:0-Führung ein.
Der Treffer gab den Hausherren spürbar Auftrieb. Schalke hatte zwar mehr Ballbesitz, tat sich gegen die engmaschige Fürther Defensive aber zunehmend schwer. Viele Angriffe endeten spätestens an der Strafraumkante, zwingende Abschlüsse blieben Mangelware.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Schalke den Druck. Immer wieder segelten Flanken in den Strafraum, häufig mit Dzeko als Zielspieler. Ein möglicher Elfmeter nach einem leichten Zupfer an Dejan Ljubicic wurde nach VAR-Prüfung ebenso wenig gegeben wie ein Fürther Treffer in der 67. Minute, als Srbeny bei einer unübersichtlichen Szene hauchdünn im Abseits stand. Die Partie wurde intensiver, Nickligkeiten häuften sich, mehrere Gelbe Karten auf beiden Seiten waren die Folge.
In der 75. Minute belohnten sich die Gäste schließlich für ihren Aufwand – und wie. Nach einem langen Ball behauptete Dzeko die Kugel, Ljubicic kam aus rund 23 Metern zum Abschluss und jagte den Ball mit einem wuchtigen Schuss unhaltbar in den rechten Winkel. Ein Traumtor, das den verdienten Ausgleich zum 1:1 brachte.
Schalke verteidigt mit dem Unentschieden zwar die Tabellenführung, lässt aber im Aufstiegsrennen Punkte liegen. Fürth hingegen beweist erneut, dass es trotz des Tabellenplatzes am Ende konkurrenzfähig ist – und nimmt einen wichtigen Zähler im Kampf um den Klassenerhalt mit. Denn die letztplatzierten fünf Mannschaften liegen nur maximal zwei Punkte auseinander.
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