Ta­gung zum The­ma Häus­li­che Gewalt

Symbolfoto: enriquelopezgarre auf Pixabay

Ta­gung zum The­ma Häus­li­che Gewalt

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Über 200 Fach­kräf­te neh­men an di­gi­ta­lem An­ge­bot teil.

„War­um geht sie nicht?“ Das ist ei­ne Fra­ge, die vie­le Men­schen sich stel­len, wenn sie in ih­rem Freun­des- oder Be­kann­ten­kreis von häus­li­cher Ge­walt er­fah­ren. Und auch Fach­kräf­te sind im­mer wie­der mit der Fra­ge kon­fron­tiert, wenn sich be­trof­fe­ne Per­so­nen nicht von ge­walt­tä­ti­gen Part­nern tren­nen. Da­her ge­stal­te­te der Ar­beits­kreis „Häus­li­che Ge­walt“ ei­nen di­gi­ta­len Fach­tag mit Ex­per­tin­nen aus For­schung, Jus­tiz und Be­ra­tung, der das The­ma „Am­bi­va­len­zen von Frau­en in Miss­hand­lungs­be­zie­hun­gen“ be­han­del­te. Im Rah­men der Vor­trä­ge wur­de un­ter an­de­rem auf die Ge­fah­ren hin­ge­wie­sen, die be­son­ders nach ei­ner Tren­nung ent­ste­hen und auf die Wich­tig­keit des Kinds­wohl hingewiesen.

Die Or­ga­ni­sa­to­rin­nen sind sich ei­nig „Es kann nicht sein, dass die Ver­ant­wor­tung für die Be­en­di­gung der Ge­walt­hand­lun­gen dem Op­fer zu­ge­schrie­ben wird und da­durch der Tä­ter mit sei­ner Ver­ant­wor­tung aus dem Blick ge­rät“, sagt Re­na­te Voss­ler, stell­ver­tre­ten­de Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­te der Stadt Ol­den­burg. „Den Tä­ter mit sei­ner Tat in die Ver­ant­wor­tung zu neh­men, wür­de den Schutz der Frau­en stär­ken“, so die Ge­schäfts­füh­re­rin des Prä­ven­ti­ons­rat Ol­den­burg, Me­la­nie Blinzler.

Der Ar­beits­kreis „Häus­li­che Ge­walt“ en­ga­giert sich in der Öf­fent­lich­keits­ar­beit zum The­ma und sen­si­bi­li­siert für die Tat­sa­che, dass Part­ner­schafts­ge­walt kei­ne Pri­vat­sa­che ist.

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