Ver­hü­tungs­zu­schuss für Men­schen mit ge­rin­gem Einkommen

Foto: Gabriela Sanda auf Pixabay

Ver­hü­tungs­zu­schuss für Men­schen mit ge­rin­gem Einkommen

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Bis zum 22. Le­bens­jahr über­neh­men Kran­ken­kas­sen die Kos­ten für ärzt­lich ver­ord­ne­te Ver­hü­tungs­mit­tel. Wer äl­ter ist, muss Pil­le, Spi­ra­le und Co. aus ei­ge­ner Ta­sche be­zah­len. Ge­ra­de für Men­schen mit ge­rin­gem Ein­kom­men ist es schwie­rig, dies fi­nan­zi­ell zu stem­men. Um Män­nern, Frau­en und Paa­ren mit ge­rin­gen fi­nan­zi­el­len Res­sour­cen zu hel­fen, stellt die Stadt Ol­den­burg ei­nen Zu­schuss für Ver­hü­tungs­mit­tel. Auf An­trag kön­nen so die Kos­ten für ärzt­lich ver­ord­ne­te Ver­hü­tungs­mit­tel teil­wei­se er­stat­tet werden.

Da­zu ge­hö­ren zum Bei­spiel hor­mo­nel­le Ver­hü­tungs­mit­tel wie die Pil­le, die Drei­mo­nats­sprit­ze oder Ver­hü­tungs­pflas­ter und me­cha­ni­sche Ver­hü­tungs­mit­tel wie die Spi­ra­le. Auch ei­ne Ste­ri­li­sa­ti­on von Mann oder Frau und die nicht ver­schrei­bungs­pflich­ti­ge „Pil­le da­nach“ kön­nen be­zu­schusst werden.

Je­de Per­son kann im Ka­len­der­jahr ma­xi­mal 100 Eu­ro Zu­schuss er­hal­ten. Bei hor­mo­nel­len Ver­hü­tungs­mit­teln wer­den 50 Pro­zent der Kos­ten für das ak­tu­el­le Re­zept er­stat­tet. Zu­schuss­be­rech­tigt sind Bezieher:innen von Ar­beits­lo­sen­geld II, Wohn­geld, Grund­si­che­rung, Kin­der­zu­schlag und Asyl­be­wer­ber­leis­tun­gen, die min­des­tens 22 Jah­re alt sind und in Ol­den­burg wohnen.

Der An­trag kann ganz ein­fach bei der Be­ra­tungs­stel­le pro fa­mi­lia un­ter der Te­le­fon­num­mer 0441 88095 oder bei der AWO Kin­der, Ju­gend & Fa­mi­lie We­ser-Ems un­ter 0441 973770 ge­stellt werden.

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