AWB ist für den Win­ter­dienst gerüstet

Winterdienst

AWB ist für den Win­ter­dienst gerüstet

Streu­mit­tel­la­ger gut ge­füllt – Bei po­ten­ti­el­lem Schul­aus­fall Ra­dio hö­ren oder on­line informieren

Der Ab­fall­wirt­schafts­be­trieb (AWB) der Stadt Ol­den­burg sieht sich gut ge­rüs­tet für die kal­te Jah­res­zeit und den Win­ter­dienst auf den Stra­ßen. „Die La­ger­hal­le für Streu­mit­tel ist mit rund 400 Ton­nen ge­füllt, und Nach­lie­fe­run­gen wer­den im Be­darfs­fall kurz­fris­tig ge­or­dert“, sagt AWB-Be­triebs­lei­ter Vol­ker Schneider-Kühn.

Bei Schnee und Eis­glät­te sind je nach Be­darf acht gro­ße und neun klei­ne­re Räum- und Streu­wa­gen so­wie wei­te­re ver­schie­de­ne Ein­satz­fahr­zeu­ge un­ter Fe­der­füh­rung des AWB im Ein­satz. Rund 120 in Be­reit­schaft be­find­li­che Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der Fach­diens­te Stra­ßen­un­ter­hal­tung und Stadt­grün­pfle­ge so­wie des AWB wer­den je nach Wet­ter­la­ge mo­bi­li­siert. Im ver­gan­ge­nen Win­ter hat­te der AWB rund 240 Ton­nen Streu­mit­tel verbraucht.

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Recht­lich not­wen­dig ist Win­ter­dienst auf ge­fähr­li­chen und zu­gleich ver­kehrs­wich­ti­gen Stel­len auf Fahr­bah­nen und Rad­we­gen so­wie auf Fuß­gän­ger­über­we­gen. Bei Schnee und Glät­te räumt der AWB ab 5 Uhr mor­gens Fahr­bah­nen und Rad­we­ge ent­spre­chend ih­rer Ver­kehrs­be­deu­tung. Dar­über hin­aus wer­den Fahr­bah­nen und Rad­we­ge der Aus­fall­stra­ßen so­wie wich­ti­ger in­ner­städ­ti­scher Ver­bin­dungs­stra­ßen, we­sent­li­che Stre­cken der VWG-Bus­li­ni­en und Schul­bus­li­ni­en ge­räumt und gestreut. 

© Stadt Oldenburg

Be­son­ders wich­tig sind auch kri­ti­sche Be­rei­che wie die Ama­lien­brü­cke oder die Un­ter­füh­rung an der Am­mer­län­der Heer­stra­ße. In den spä­te­ren Abend­stun­den (ab cir­ca 20 Uhr) und in nach­ge­ord­ne­ten Stra­ßen wird kein Win­ter­dienst ausgeführt.

Geh­we­ge so­wie kom­bi­nier­te Rad- und Geh­we­ge, die an ein Grund­stück gren­zen, müs­sen von der Ei­gen­tü­me­rin oder dem Ei­gen­tü­mer die­ses Grund­stücks in ei­ner Brei­te von min­des­tens 1,5 Me­ter ge­räumt und bei Schnee- und Eis­glät­te ge­streut wer­den. Gibt es kei­nen an­ge­leg­ten Geh­weg, ist ein 1,5 Me­ter brei­ter Strei­fen ab dem Stra­ßen­rand zu räu­men und zu streu­en. Mie­te­rin­nen und Mie­ter ei­nes Hau­ses oder ei­ner Woh­nung soll­ten bei der Ver­mie­te­rin oder dem Ver­mie­ter be­zie­hungs­wei­se bei der Haus­ver­wal­tung nach­fra­gen, wer den Win­ter­dienst er­fül­len muss.

Es gilt der Grund­satz: Erst räu­men – dann ge­ge­be­nen­falls streu­en. Um die Um­welt zu scho­nen, ist Streu­salz nur bei ex­tre­men Wet­ter­la­gen wie Eis­re­gen oder über­frie­ren­der Näs­se so­wie an heik­len Stel­len wie Trep­pen, Ram­pen oder auf Stre­cken mit star­kem Ge­fäl­le er­laubt. Grund­sätz­lich soll­te mit ei­nem ab­stump­fen­den Mit­tel wie Sand, Gra­nu­lat oder Splitt ge­streut wer­den. Da­bei ist der Win­ter­dienst mon­tags bis frei­tags bis 7 Uhr, sams­tags bis 8 Uhr so­wie sonn- und fei­er­tags bis 9 Uhr vor­zu­neh­men und bei Be­darf bis 20 Uhr zu wiederholen.

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Wenn es nachts stark ge­schneit oder sich Glatt­eis ge­bil­det hat, prü­fen Feu­er­wehr, Po­li­zei und VWG, ob die Schu­le wie ge­wohnt be­gin­nen kann oder ob es zu ge­fähr­lich ist, die Schü­le­rin­nen und Schü­ler los­zu­schi­cken. Kön­nen die Bus­se nicht fah­ren, kann auch die Schu­le nicht wie ge­wohnt be­gin­nen. Die Stadt Ol­den­burg gibt in die­sem Fall über Ra­dio­sta­tio­nen und an­de­re Me­di­en so­wie über www.oldenburg.de und die KATWARN-APP (on­line un­ter www.oldenburg.de/katwarn) be­kannt, dass die Schü­le­rin­nen und Schü­ler erst zur drit­ten Stun­de er­schei­nen müs­sen. Üb­li­cher­wei­se wird dies am frü­hen Mor­gen ent­schie­den. Bür­ge­rin­nen und Bür­ger kön­nen sich in sol­chen Fäl­len eben­so über das Ser­vice­Cen­ter der Stadt Ol­den­burg un­ter Te­le­fon 0441 235‑4444 informieren.

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